RegelTuft

Erstellung eines Regelkreises für die Garnzuführung

einer Tuftingmaschine zur Reduzierung der Rüstkosten

 

 

Teppichböden mit Polstruktur werden vorwiegend im Web- oder Tuftverfahren hergestellt. Das Tuftingverfahren ist im Vergleich zum Webverfahren dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinentechnik eine erhöhte Produktivität aufweist.  Der Trend ging in der Vergangenheit immer dahin, lange Lauflängen bei gleichbleibender Qualität mit möglichst wenigen Fehlern zu produzieren. Bei der Tuftingtechnik hieß dies: eine Maschine mit einer Einstellung für einen Artikel.

Doch Marktveränderungen haben dazu geführt, dass die produzierten Lauflängen je Artikel rückläufig sind. Dem entgegen nimmt die Artikelvielfalt zu, was die Produzenten vor die Herausforderung stellt, die Fertigungskette flexibel zu gestalten. Es müssen hierzu die Rüstzeiten minimiert und die Arbeitsabläufe reproduzierbar gestaltet werden. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, für den Tuftprozess einen Regelkreis zu entwickeln. Mit Hilfe des Regelkreises werden die Tuftingmaschinen erheblich einfacher eingestellt werden können. Zudem kann durch den Regelkreis während der Produktion permanent die vorgegebene Fadenzugkraft/Liefermenge sichergestellt und somit der Ausschuss reduziert werde.

An diesem Ziel arbeitet das Institut für Unternehmenskybernetik e.V. gemeinsam mit dem Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen e.V., (TFI, Dr. rer. nat. Ernst Schröder ) und dem Institut für Textiltechnik (ITA, Univ.-Prof. Prof. h.c. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Thomas Gries).

Dieses Vorhaben der Forschungsvereinigung Institut für Unternehmenskybernetik e.V. wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

 

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